Markus Heitz - Doors: Kolonie

[Rezension] Markus Heitz – Doors Staffel 1 – Kolonie

Inhaltsangabe von Doors Der schwerreiche Vater der vermissten Anna-Lena van Dam schickt den Ex-Soldaten Viktor mit einem fünfköpfigen Geo-Expertenteam los, um seine Tochter zu suchen. In einem gigantischen Höhlensystem entdeckt die Gruppe mehrere Türen mit mysteriösen Zeichen. Um Anna-Lena zu retten, müssen sie sich auf Pfade jenseits von Wissenschaft und Vernunft einlassen – Eine der Türen führt die Gruppe mitten in die 40er Jahre. Doch hier hat Nazi-Deutschland früh kapituliert, die USA haben kolonialgleiche Kontrolle über Europa übernommen und drohen dem Widerstand, angeführt von Russland, mit einem Atomschlag. Will Viktor überleben, muss er diesen Wahnsinn stoppen – um jeden Preis!

Bibliografische Angaben:
Sprache:
Deutsch
gelesene Ausgabe:
Taschenbuch
Verlag:
Knaur
Erscheinungsdatum:
01.10.2018

Meine Meinung zu Doors – Kolonie

Eine verschwundene Frau, ein Team – aber drei Türen zur Auswahl. So lässt sich knapp der Beginn der ersten Staffel von Doors zusammenfassen. Der ist nämlich in jedem der drei Bände identisch. Ebenso ist es völlig egal, welchen Band man zuerst liest oder ob man alle liest. Ich habe mich bei der diesjährigen Hombuch, ohne den Klappentext zu lesen, für Kolonie entschieden, weil das Cover rot war. Wenn mir die Spinne aufgefallen wäre, hätte ich es wohl liegen lassen. Recht schnell hatte ich mir mehrere Sympathieträger erlesen, was sich auf Dauer als sehr großer Fehler erwiesen hat.

Ich kann euch nur raten, dass es unsinnig ist, sich in Kolonie mit einem Charakter zu identifizieren oder ihn sympathisch zu finden. Er wird sowieso sterben. Und nein, ich sehe das nicht als Spoiler, weil ihr ja noch zwei andere Bände lesen könnt, in denen vielleicht niemand stirbt … Als ob Markus Heitz je jemanden überleben lassen würde. Spaß beiseite! Ich kenne die anderen Bände tatsächlich nicht und werde wohl bald zum nächsten greifen, denn Doors – Kolonie hat mir echt gut gefallen, weil es sich locker lesen lässt und die 280 Seiten auch an einem Tag gelesen werden können. In guter alter Heitz-Marnier sterben natürlich einige und es gibt mal ne kleinere mal ne größere Sauerei, die am Filmset vermutlich der arme Praktikant wegwischen müsste.

Fazit

Doors – Kolonie ist ein gutes Buch für einen gemütlichen Lesenachmittag, an dem es auch mal etwas blutiger zu gehehn darf. Wem das Ende nicht gefällt, kann zu einem anderen Band greifen.

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