Mathe & Ich? – Oh mein Gott!

Mathe und ich werden in diesem Leben wohl keine Freunde mehr. Das wisst ihr vermutlich genauso gut wie ich. Doch heute möchte ich mich mit meinem Feind auseinander setzen.

Über eine Bloggergruppe bei Facebook bin ich auf die Blogparade von Mathsparks gestoßen und dachte: „Hey warum eigentlich nicht?“ Meike hat Fragen bereitgestellt, die ich beantworten möchte. Ihr dürft übrigens auch mitmachen. Bis 1. Juli könnt ihr die Beiträge einreichen und Meike wertet sie dann aus. Dann legen wir mal los!

Was verbindest du ganz allgemein mit Mathematik? Wie würdest du jemandem erklären was Mathematik ist?
Mathe sind für mich Zahlen. Ein Gewirr, das irgendwann nicht mehr in meinen Kopf rein wollte. Mathematik ist für mich eine Wissenschaft des Beweisens. Jedes Ergebnis kann mit Rechenwegen bewiesen werden.

Warst/bist du in der Schule in Mathe gut, schlecht oder mittelmäßig?
Bis zur 8. oder 9. Klasse war ich ganz gut in Mathe und hab es verstanden. Danach wurde es dünnes Eis. Im Abschlusszeugnis der Realschule steht bei mir eine 5. In der Oberstufe wurde es unwesentlich besser. Ich habe in meinen Augen den Anschluss an Mathe und den Spaß daran verloren. Die Mathematik hatte mich verloren.

Hast du Mathe gerne gemacht oder eher die Sprachen? Oder ein ganz anderes Schulfach? Welches war dein Lieblingsfach?
Ich bin, wie ihr wisst, Geisteswissenschaftlerin und eher sprachlich veranlagt. Mittlerweile habe ich Grundkenntnisse bis verhandlungssichere Kenntnisse in sechs verschiedenen Sprachen. Ja ich habe Sprachen wesentlich lieber gemacht als Mathe. Daher waren Deutsch und Englisch auch meine Lieblingsfächer.

Hattest du einen guten Mathelehrer?
Im Laufe meiner Schulzeit hatte ich insgesamt sieben Mathelehrer. Es hat gut angefangen und gut aufgehört. Dazwischen war eine Achterbahn zwischen mal gut. mal besser nicht.

Was zeichnet einen guten Mathelehrer aus?
Er kann erklären. Wenn ein Mathelehrer nicht erklären kann, sollte er überlegen, ob er den richtigen Job hat, denn wie sollen die Schüler alles verstehen, wenn eine Person vor ihnen steht, deren Erläuterungen unklar sind.

Wo begegnest du der Mathematik in deinem Alltag? Merkst du dabei bewusst, dass du eigentlich rechnest?
Ich muss meine Stunden selbst zusammenrechnen. Beim Einkaufen überschlägt man die Preise. Also eigentlich ist Mathe allgegenwärtig. Natürlich selten in einer Form, wie man sie in der Oberstufe kennenlernt, aber sie ist halt einfach da.

Weisst du wo du in der Natur Mathematik finden kannst?
Ich vermute, Mathematik ist überall.

Rechnest du lieber im Kopf oder mit dem Taschenrechner und warum?
Kommt immer drauf an. Wobei ich mich immer wieder dabei erwischen, dass ich auch bei kleinen Rechnungen nach dem Taschenrechner greife. Es ist einfach bequemer.

Kann Mathematik glücklich machen?
Mich eher nicht. Ich bin kein Mensch der Zahlen. Aber ich sehe an meinem Liebsten, dass er Mathe sehr mag. Von daher denke ich, dass es immer auf die Person ankommt.

Nun kennt ihr mein Verhältnis zur Mathematik. Eine Art Hass-Freundschaft, die uns seit der 1. Klasse verbindet.

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