[Blogparade] Blog vs. Realität – Mehr Schein als sein?

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Hallo Freakies,
endlich gibt es mal wieder einen Blogbeitrag von mir. In den letzten Wochen gab es ja nur Videos oder Stille. Das tut mir auch unendlich leid, aber ich denke dieser Beitrag könnte dazu beitragen, zu verstehen, warum Blogging für mich ein wichtiger Teil des Lebens ist, aber nicht Nummer 1 in meiner Hitliste. Dieses Mal gibt es einen Beitrag im Rahmen der Blogparade „Blog vs. Realität“, die Sissy ins Leben gerufen hat.

428016_352877014734139_115132111841965_1236717_981739661_nBildquelle: http://bit.ly/1TjsVMC

Gebt es doch zu: Das ist doch genau das Klischee, dass die meisten „Nicht-Blogger“ von Bloggern haben. Geldgeile Nerds, die perfekte Fotos schießen und immer gut aussehen. Doch ist es genau dieses Bild, dass wir Blogger vermitteln wollen? Daran zweifel ich doch sehr stark. Deswegen möchte ich jetzt zeigen, dass es auch anders geht.

Das nicht immer alles so läuft, wie wir es erwarten könnt ihr zum Beispiel in meinem Video zum Auspacken des Filofax Apex für meine beste Freundin sehen. Ich will eigentlich nur dieses hübsche, kleine Geschenk auspacken und betrachten, doch am Ende ist mein kleiner Pocket fast länger zu sehen, als der Apex. Doch 1. konnte ich das Video nicht neudrehen, weil das bei einem Auspack-Video echt seltsam wäre und 2. wollte ich es auch nicht neudrehen, weil ich finde, es hat Charm, wenn die Leser sehen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.

Noch eins drauf gesetzt hatte ich beim What’s on my iPhone? Tag Video. Hannes hatte mich getaggt und ich dachte: „Ja geht bestimmt schnell“ Am Ende kamen 30 Minuten Geblubber raus. Ich hatte mich schon wieder in Ektase gelabert. War super … nicht … denn ich hatte mehrfach gesagt, dass ich etwas verlinken werde in irgendwelchen Ecken. Man muss sich dann das eigene Gelaber nochmal komplett anhören, damit die Links auch wirklich dort auftauchen, wo sie sollen. An dieser Stelle: Danke an alle, die fleißig meine Videos komplett schauen und auch meine Blogbeiträge komplett lesen.

Doch was will ich mit diesen Beispielen sagen? Wir Blogger überlegen meistens ewig, was wir posten wollen. Das braucht alles Vorbereitung und diese Zeit muss man auch haben. Ich gehöre zu den Bloggern, die einfach drauf los tippen bzw. drehen. Das merkt man sicherlich auch, denn ich denke, das macht meine Beiträge authentisch, wenn man nicht das Gefühl bekommt, dass jede Sekunde bzw. jedes kleine Zeichen durchgeplant ist. Aber: Genau das wollt ihr doch? MENSCHEN! Nicht irgendwelche perfekten Maschinen, die ihre perfekten Texte auskotzen, um euch dann weiß zu machen, was so super geil ist! Vielleicht mache ich mir an dieser Stelle jetzt Feine oder mich einfach unbeliebt, aber ich bin kein Mensch, der Texte lesen würde, in denen alles perfekt ist (abgesehen von Rechtschreibung und Grammatik – kleine Fehler sind menschlich). Natürlich überlege ich immer, was ich poste und plane auch wann, aber wenn etwas dazwischen kommt, ist das nun mal so. Dann wird der Beitrag einfach geschoben. Ihr werdet vermutlich nie erleben, dass ich mich zwinge einen gewissen Rhythmus einzuhalten. Täglich, alle 2 Tage, was auch immer, wird es bei mir nicht so geben. Natürlich habe ich es geschafft die Uni Tipps durchzuziehen, aber ich habe in dieser Zeit gemerkt, dass ich es kaum bewerkstelligen kann, so regelmäßig zu posten. Warum auch? Wer meinen Blog gerne liest, wird einfach einen Feedreader nutzen. Wer sich für die Themen interessiert, wird durch Google oder so auf meinen Blog stoßen. Ich verbiege mich nicht für hohe Besucherzahlen. Auch wenn ich nun vielleicht auf Grund dieser Einstellung Leser verliere: Ganz ehrlich? Ich schreibe nicht für viele Menschen, sondern für die Menschen, die es interessiert und wenn ein Beitrag mal niemanden interessiert, weiß ich, dass er nicht gut war oder die Thematik unnötig.

Das ist meine Blogger-Realität. So sehe ich für mich das Bloggen in meinem Leben.

Was sagt ihr dazu? Findet ihr meine Einstellung zu krass? Bin ich auf dem Holz weg? Wenn ja, warum? Oder seht ihr das genauso bzw. ähnlich wie ich?

Liebe Grüße
Jess

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1 Kommentar

  1. Hey,
    einen schönen Beitrag hast du da geschrieben.
    Das Tolle an der Bloggerszene ist, dass jeder das „raussuchen“ kann, was ihm liegt. Ich persönlich finde es bei Bloggern auch eher nervig, wenn jeden Tag oder jeden zweiten Tag ein Beitrag online kommt. In der Regel ist unter der Woche bei mir viel los, sodass ich dann nicht dazu komme, „alle“ Blogbeiträge zu lesen, bzw. auch nicht motiviert bin alle am Wochenende nachzulesen. Allerdings ist der Vorteil des regelmäßigen Postens auch eine Vielfalt der Beiträge. Ich versuche immer in Zeiten, in denen bei mir nicht viel los ist, einige Blogbeiträge zu planen, sodass sie nur noch online gehen müssen.
    Ich finde Bloggen ist aus der Leser Sicht etwas subjektives, weil einem nicht nur die Themen des Blogs, sondern auch der Autor liegen sollte :-).
    Oje ich verzettel mich schon wieder.
    Also Fakt ist: Deine Einstellung zum bloggen ist toll! Lass dich nicht verbiegen und 30 Minuten Videos sind toll! Die Links kannst du ja immer noch in die Infobox packen.
    viele Grüße
    Emma

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