Anne Pätzold - When We Dream

[Rezension] Anne Pätzold – When We Dream

Inhaltsangabe des Verlags zu When We Dream
Die 19-jährige Ella lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer älteren Schwester in Chicago. Die Stadt ist ihr zu groß, zu laut, zu voll, und am liebsten würde sich Ella mit ihren Büchern und ihrem Zeichenblock in ihr Zimmer zurückziehen und die Außenwelt, so oft es geht, vergessen. Doch dann lernt sie Jae-yong kennen. Dass er ein Mitglied der bekanntesten K-Pop-Gruppe der Welt ist, weiß sie nicht. Was sie weiß, ist, dass der junge Mann mit den tiefbraunen Augen ihre Welt von einem Moment auf den anderen aus den Angeln hebt …

Bibliografische Angaben:
Sprache:
Deutsch
gelesene Ausgabe:
Paperback
Verlag:
Lyx
Erscheinungsdatum:
30.04.2020

Meine Meinung zu When We Dream

Dieser Young Adult Roman war eine Empfehlung der lieben Valja. Ich war zunächst etwas skeptisch, weil ich mit K-Pop so gar nichts anfangen kann und auch die Story selbst nicht unbedingt neu ist. Aber Anne Pätzold hat es binnen weniger Seiten geschafft, mich an den ersten Band ihrer Trilogie zu fesseln. Noch selten habe ich so schnell 400 Seiten gelesen. Alleine 350 Seiten an einem Nachmittag. Aber nein, ich mag K-Pop immer noch nicht, aber die vielen Anspielungen auf die Popkultur, wie Harry Potter und Disney, waren wie für mich gemacht. Irgendwie fühle ich mich ein wenig wie Protagonistin Ella. Gefangen zwischen zwei Welten – auf der einen Seite die westliche Popkultur auf der anderen Seite koreanischer K-Pop. Denn auch Ella kann erstmal nichts mit K-Pop anfangen. Dass sie Jae-Yong kennenlernt, ist vermutlich der glücklichste Zufall ihres Lebens.

Ella und Jae wirken beide trotz ihres Alters recht naiv, aber genau das macht sie wiederum sympathisch. Während Ella ihre Studenten-Dasein fristet, hatte ich dauerhaft das Gefühl, dass ich sie schütteln will, um ihr zu sagen, dass niemand sauer sein wird, wenn sie ihrem Traum folgt. Ähnlich ging es mir mit Jae-Yong. Sehr schnell bekommt der Leser das Gefühl, dass er sich in dieser Welt, in der er sich bewegt, nicht wohl fühlt. So viel: Bis zur letzten Seite sagt er nichts dazu. Glaubt es mir, ein Spoiler ist das nicht. Eher ein Cliffhanger! Ihr sollt genauso leiden wie ich, als ich die letzte Seite geschlossen habe. Ich kann es kaum noch abwarten, bis der zweite Band endlich im August erscheint.

Fazit

Ein absolutes Lesevergnügen für Fans der westlichen Popkultur und K-Pop

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