[Rezension] Nicholas Sparks – The Last Song

Name: The Last Song
Autor: Nicholas Sparks
Seiten: 390
Erscheinungsdatum:: 1. April 2010
bei Little, Brown Book Group

Seventeen-year-old Veronica ‚Ronnie‘ Miller’s life was turned upside down when her parents divorced and her father moved from New York to Wilmington, North Carolina. Since then she has remained angry and alienated from her parents, until her mother decides she should spend the summer with her father.

Ronnie’s father, a former concert pianist and teacher, is living a quiet life in the beach town, immersed in creating a work of art that will become the centrepiece of a local church.

What unfolds a unforgettable story about love – first love and the love between parents and children – that demonstrates the many way that relationships can break our hearts … and heal them

Meine Meinung:
Ich habe den Roman im englischen Original gelesen, weil ich ihn durch Zufall im Laden entdeckt hatte. Er liest sich recht einfach. Kein kompliziertes Englisch, also sehr gut geeignet für Fortgeschrittene. Anfangs fiel es mir ziemlich schwer in die Geschichte hineinzukommen. Sie sprach mich einfach nicht richtig an. Deswegen habe ich sehr oft lange Lesepausen gemacht und kam einfach nicht voran. Es schien als wäre der Roman ein Buch mit sieben Siegeln für mich. Die Geschichte war einfach nur eine Liebesgeschichte zwischen Ronnie und Will für mich.

Weiterhin wird das Lesen auch noch dadurch erschwert, dass jedes Kapitel aus anderer Sicht ist. Dabei gibt es vier Charaktere die Sparks „beobachtet“ und in die er hinein sieht. Das sind: Ronnie, Will, Steve und Marcus. Warum Marcus gewählt wurde, ist mir unklar. Er ist zwar für einen gewissen Teil am Geschehen der Geschichte schuldig, aber dennoch nicht wirklich ein Charakter, aus dessen Sicht ich sehen wollte, wie er die Geschichte sieht. Da wäre Jonah für mich interessanter gewesen, obwohl Jonah noch jünger ist als seine Schwester und ein sehr kindlicher Charakter ist, denn gegen Ende wird er ein sehr emotionaler Charakter, von dem ich gerne mehr gelesen hätte.

Irgendwann kam dann doch ein Wendepunkt in der Geschichte, der dafür sorgte, dass ich den Roman nicht mehr aus der Hand legen konnte, denn das Ende ist sehr rührend und traurig. Die Gefühle der Charaktere werden sehr detailiert beschrieben und erfassten mich beim Lesen sofort. Es wurde unheimlich schwierig weiterzulesen, weil ich an einen Teil meiner Vergangenheit erinnert wurde, als meine Großmutter uns plötzlich verlassen hatte, somit konnte ich mit Ronnie und Jonah sehr gut mitfühlen. Ich denke, bei einem solchen Ende kann sich niemand eine Träne verkneifen, weil es einfach so ergreifend ist.

Mein Fazit:
Ein Roman, der sich für den Sommerurlaub sehr gut eignet. Anfängliche Schwierigkeiten werden mit dem Ende ausgeglichen

Bewertung:

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