[Rezension] Julie Anne Peters – By the time you read this, I’ll be dead

Verlag: Kosmos Verlag
Ausgabe: Broschiert/Softcover
Seiten: 256
Ersterscheinung: 6. Janur 2012
ISBN: 978-3440128176

Über die Autorin
Julie Anne Peters (*1952( ist eine preisgekrönte und sehr erfolgreiche amerikanische Autorin für Kinder- und Jugendliteratur. Ihre Werke wurden bereits in zahlreiche Sprachen übersetzt. Sie lebt mit ihrer Partnerin in Lakewood, Colorado.
(Klappentext des vorliegenden Romans)

23 Tage. Das ist der Mindestzeitraum, den das Internetforum „durch-das-licht.com“ voraussetzt, bevor man sich das Leben nehmen darf. In dieser Zeit erhält man Tipps für den gelungen Suizid. Da Daely schon mehrfach vergeblich versucht hat, sich umzubringen, meldet sie sich im Forum an.
An ihrer neuen Schule ist sie nur der Freak, der nicht spricht. Was keiner weiß: Hinter Daelyn liegt eine Geschichte extremen Mobbings, die bis zu ihrer Kindergartenzeit zurückreicht.
Als dann der witzige Santana ihre Nähe sucht, macht Daelyn ihm klar, dass sie in Ruhe gelassen werden will. Aber Santana gibt nicht auf.
Für Daelyn ist es jedoch zu spät ihre Pläne noch zu ändern – odder nicht?

(Klappentext)

Materialität
Das Buch ist relativ groß, also kein wirkliches Taschenbuch. Auch das Gewicht schlägt ziemlich zu buche. Zwar tut das dem Lesegefühl keinen Abbruch, aber fällt auf beim Anfassen und Anheben. Rund um den Rücken hat meine Ausgabe viele Dellen bekommen, während ich es mit mir rumgetragen habe in Koffer und Rucksack, von den Leserillen im Rücken sehe ich jetzt mal ab. Auch die anderen Ecken sind ziemlich eingedellt.

Cover
Auf dem Cover sind im unteren Teil in einem schwarzen Kasten in Schreibmaschinenschrift lesbar der Titel und die Autorin zu lesen. Der größere obere Teil wurde mit einem Foto eines verzweifelten Mädchens bedruckt sowie eines Formulars, das auf der fiktiven Internetseite, die Dealyn besucht, zu finden ist. Alles in allem ein stimmiges Cover, das zum Roman passt und ein wenig, wie eine polizeiliche Akte wirkt.

Inhaltliche Bewertung
Die Geschichte von Daelyn startet etwas ruckelig. Ich fand mich nicht direkt richtig ein. Nach und nach wurde es jedoch besser. Man erfuhr immer mehr über die Vergangenheit der Protagonistin. Wenn ich ehrlich bin, konnte ich mich nicht mit der Hauptperson identifizieren, auch wenn sie als Ich-Erzählerin handelt. Sie wirkt etwas überzogen, obwohl ihre Geschichte sehr tragisch und bewegend ist. Daelyn geht auf Tipps der Seite ein wie „Nenne deine Eltern nur noch beim Vornamen.“. Dies soll wohl Distanz schaffen, um den letzten Schritt einfacher machen zu können.

Allen Beschwerden meinerseits zum Trotz: Die Geschichte von Daelyn hat etwas, was mir gefiel. Denn als ich das Buch zuklappte nach der letzten Seite, wollte ich mehr wissen.
Als Anhang wird den Lesern ein Frageteil geboten, der sich gut als Unterrichtsmaterial im Deutschunterricht genutzt werden kann und einige Infos zum Thema Suizid und Mobbing. Außerdem wie man erkennt, dass jemand suizidgefährdet ist und wie man helfen kann.

Fazit
Ich hätte mich in der Mittelstufe gefreut, wenn wir einen solchen Roman gelesen hätten. Gerade in der 9./10. Klasse kommt dieser Roman sicher gut an und ist eine Alternative zu die Welle oder die Wolke.

Prädikat
Lesenswert

Mein Danke für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares geht an:

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