[Rezension] Anna Sam – Die Leiden einer jungen Kassiererin

Die Leiden einer jungen Kassiererin
Die Leiden einer jungen Kassiererin
Anna Sam
Goldmann Verlag 2010-08-16 Taschenbuch 176 Seiten

Sie ist uns vertraut und wir kennen flüchtig ihr Gesicht, weil wir mehrmals pro Woche an ihr vorbeigehen – die Supermarktkassiererin. Für die meisten von uns reduziert sich ihre Identität auf das von Piepstönen untermalte Scannen der Waren sowie auf stereotype Floskeln wie „Ist das alles?“ oder „Macht dann 9.99“
Anna Sam hat Literatur studiert und musste 8 Jahre lang ihren Lebensunterhalt als Kassiererin verdienen. Mit ironischer Lässigkeit und scharfer Beobachtungsgabe beschreibt sie hier Szenen aus der Welt der Supermärkte, die im Kleinen das widerspiegelt, was in unserer Gesellschaft im Argen liegt.

Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch mit einer gewissen Einschränkung gelesen, denn ich arbeite selbst neben der Schule als „Servicemitarbeiterin Kasse“ von daher bin ich mir bewusst wie es so zu geht mit den Kunden.
Schon auf den ersten Seiten dachte ich, die Autorin hätte mich ausspioniert, denn einiges ist mir genauso passiert. Da wären das Anlernen mit dem alten Hasen oder die Top 3 der Kundenfragen. Alles schon mitgemacht. Anna Sam schafft es dies in ihrem Buch auch noch sehr humoristisch darzustellen. Teilweise ist es etwas ins Lächerliche gezogen, aber darüber kann man hinwegsehen. Vor allem die Gedanken der Autorin sind oft die gleichen wie auch meine. Ich habe es geschafft das Buch an einem Stück zu lesen. Die 175 Seiten lasen sich für mich wie im Flug. Darüber hinaus habe ich einige Tipps mitgenommen, mit denen ich meinen Arbeitstag noch amüsanter erleben kann, wenn ich nun arbeite, werde ich alles etwas anders sehen.

Fazit
Amüsanter Spaß für alle, die wissen wollen, wie eine Kassiererin ihren Tag übersteht.

Bewertung


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