„Echt jetzt?“ – 3 Dinge, die ich gerne eher gewusst hätte!

Später sind wir alle schlauer, aber es gibt zahlreiche Dinge, die man mir ruhig hätte sagen können, bevor ich angefangen habe zu bloggen. Damit ihr nicht auch am Ende vor dieser Erkenntnis steht, möchte ich heute 3 dieser Dinge mit euch teilen. Die Idee dazu kam mir, als ich den Aufruf zur Blogparade auf Blogmojo entdeckt habe.

1. Blogger müssen eierlegende Wollmilchsäue sein

Fotos, Bildbearbeitung, Texte, Marketing, Kommunikation … All das und noch viel mehr müssen wir Blogger für jeden Beitrag leisten. Wir sind Journalisten, Fotografien, Grafiker, PR-Manager, etc. in einer Person. Es reicht nicht, einfach nur ein paar Zeilen in die Tasten zu hauen und dann zu glauben: „Fertig gebloggt!“ Du musst fotografieren, Bilder bearbeiten, recherchieren, Beiträge bewerben, Social Media Kanäle pflegen … Das nimmt ganz schön viel Zeit ein. Ich habe für mich mittlerweile eine Strategie gefunden, die für mich am besten passt. Da mein Blog nicht mein Job ist und mir keinen Cent einbringt, wie ich euch ja vor kurzem bereits berichtet habe, musste ich einfach eine Möglichkeit finden, bloggen zu können und mein restliches Leben nicht einschränken zu müssen. Und das läuft auch bisher sehr gut.

2. Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Über dieses Thema habe ich ja bereits vor einiger Zeit in einem anderen Beitrag berichtet. Ihr habt vermutlich mitbekommen, dass die Pause am Ende noch länger gedauert habe. Ich war an einem Punkt, an dem ich nicht mehr wollte und irgendwie doch noch. Es ist ein absurdes Gefühl. Eines kann ich sagen: Jeder wird an den Punkt kommen, an dem er alles hinterfragt: „Warum blogge ich?“, „Will ich das überhaupt noch?“ … Dieser Punkt ist es, der die Spreu vom Weizen trennt. Entweder man nimmt das Bloggen wieder auf oder man lässt es einfach sein. Irgendwie habe ich den Sprung zurückgeschafft, aber wenn mir eher jemand gesagt hätte, wie schwierig das werden kann, hätte ich vermutlich lange nachgedacht, ob es das wert ist. Heute weiß ich: Ja es hat sich gelohnt.

3. Deine Umwelt wird denken, der Rubel rollt

Viele Neulinge glauben, sobald sie nur einen Blog eröffnet haben, wird die Kasse klingeln! Nein wird sie nicht. Tut mir leid, wenn ich euch den Zahn ziehen muss. Vom Bloggen zu leben, schaffen nur ganz wenige Leute und die meisten machen noch andere Dinge nebenher, wie zum Beispiel Kurse geben oder ähnliches. Ich für meinen Teil habe mich klar dagegen entschieden, mit meinem Blog Geld verdienen zu wollen, daher nehme ich keine bezahlten Beiträge oder ähnliches an. Da ich meinen Job liebe, den ich habe, brauche ich das auch nicht. Mein Blog soll mein Hobby bleiben und nicht zu meiner Geldquelle werden, denn für mich würde dann der Druck noch mehr steigen und genau der Druck war es, der für die lange Pause gesorgt hatte. Das will ich nicht nochmal.

Habt ihr noch weitere Dinge, die ihr Anfängern sagen wollt?

Liebe Grüße
Jess

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