Bye bye 2016 – Hello 2017

Hallo ihr Lieben,
es ist schon wieder ewig her seit meinem Letzten Beitrag. Das tut mir auch unendlich leid, aber die Uni und die Arbeit haben es einfach nicht zugelassen. Ich habe noch gefühlt 100 Ideen auf meiner Gedankendeponie, die umgesetzt werden wollen, aber das wird dauern. Eins sei jedoch gesagt, ich werde meinen Blog nicht schließen. Dazu ist er mir zu wichtig geworden. Heute habe ich einen Jahresrückblick für euch dabei. Diesen mache ich in Kooperation mit der lieben Jasmin und der lieben Emily.

Januar
Das Jahr startet für mich ziemlich blöd. Ich hatte ein nicht ganz so tolles Silvester, aber darüber sag ich jetzt nichts im Details, weil das besser ist für alle beteiligten. An sich war der Januar (laut Planer :D ) relativ ruhig. Ich kann mich auch ohne Planer nicht wirklich an besondere Vorkommnisse erinnern. Auch auf meinem Blog war es vergleichsweise ruhig. Ich hatte es auf gerade mal fünf Beiträge gebracht Wobei das noch der stärkste Monat auf dem Blog war nach Oktober.

Februar
Dafür ging es im Februar rund. Ich durfte zum Praktikum beim Saarländischen Rundfunk in der Online-Redaktion antreten. Darauf hatte ich mich seit August gefreut. Zwischenzeitlich hatte ich Zweifel an allem, aber diese Zeit hat mich wieder auf meinen Weg zurückgebracht. In dieser Zeit war nicht nur Praktikum sondern auch gleich mal noch ein Konzert von Glasperlenspiel, sodass ich mir auch privat wenig Zeit gegönnt habe. Doch ich finde das gehört dazu. Alles unter einen Hut bringen. Gerade mit meinem Berufswunsch wird das nicht einfach, aber ich habe mir selbst bewiesen, dass es machbar ist.

März
Im März war hier erstmal tote Hose. Das muss ich leider zugeben. Es gab keinen einzigen Beitrag. Dafür ging es privat rund. Lesung von Kerstin Gier, eine Freundin getroffen, die ich zuvor ewig nicht mehr gesehen hatte und ich glaube auch seit dem nicht mehr gesehen habe. Der Brüller kommt zum Schluss … wie so oft ;) Ich habe mein Praktikum beendet und konnte leider nicht mit der Chefin persönlich reden, ob ich weiterhin dort arbeiten kann oder nicht, weil sie krank war. Also hinterließ ich die Info bei einem Redakteur und gleich mal noch eine Mail. Tatsächlich meldete sich eine Kollegin bei mir, sie würde gerne mit mir telefonieren wollen. Das Telefonat verschob sich leider. Und weil sich solche Gespräche IMMER auf einen richtig ungünstigen Zeitpunkt verschieben, rief sie an, als ich gerade mit meinen Eltern, meinem Freund und meiner Russischdozentin, wie ne Sardine in der Büchse im Auto saß auf dem Weg zum Frankfurter Flughafen. Dank Funklöcher dauerte es auch etwas, bis ich sie zurückrufen konnte. Aber es klappte am Ende doch und sie hat mich gebeten, nachdem ich wieder im Lande bin, solle ich vorbeikommen, weil sie sich freuen würden, mich als studentische Aushilfe aufzunehmen. Natürlich hab mich mich gefreut wie verrückt. Auch wenn das im Auto nicht einfach war. Aber es ging dann erstmal wieder zwei Wochen nach Russland. Gleicher Ort wie auch 2015 schon. Zwei Wochen über Ostern sollten es sein. Und ich durfte wieder ganz tolle Menschen kennenlernen und alte Freunde wieder treffen.

April
Dieser Monat wird vermutlich in die Geschichte der Absurdität eingehen für mich. Es fing damit an, dass wir am 2. April zurückreisen wollten. Bis zum Morgen des 2. April lief auch alles sehr gut. Ich freute mich total darauf endlich wieder meine Liebsten in die Arme schließen zu können am Abend. Doch diese Freude sollte ganz schnell eingedämmt werden. Unser Flug von Rostov am Don nach Moskau war um 1 1/2 Stunden verschoben worden. Eines war schnell klar: Unseren Anschluss nach Frankfurt würden wir nicht erreichen. Doch die gesammelte Mannschaft entschied sich, geschlossen an den Flughafen zu fahren, um zu sehen, was machbar ist, um doch noch an diesem Tag nach Hause zu kommen. Gesagt getan. 10 Leute fahren leicht verzweifelt zum Flughafen. Vor Ort entschied sich dann, dass wir nicht nach Frankfurt fliegen werden sondern nach Paris, weil ein Kommilitone der Ansicht war, dass Paris und Frankfurt von Saarbrücken etwa gleich weit entfernt sind … eeeeh nein! Es war etwa die doppelte Zeit. Aber ich habe die besten Eltern der Welt! Sie kamen tatsächlich nach Paris, um uns mitten in der Nacht gegen 1 Uhr dort abzuholen. Bis heute bin ich ihnen über alles dankbar dafür. Am frühen Morgen des 3. April kam ich dann auch zuhause an gegen 6 Uhr. Mein Freund erwartete mich auch bereits seit dem Vorabend. Es war ja alles etwas anders geplant. Diese Reise werde ich so schnell nicht mehr vergessen.
Im April war es ansonsten relativ ruhig geblieben. Ich habe noch ein Konzert von Luxuslärm in Saarbrücken besucht und Ende des Monats ging die Uni los und verrückter Weise find ich nicht nur bei den Onlinern vom SR an, sondern darf seit dem auch bei SR1 arbeiten. Glaubts mir, manche Telefonate im April kann ich bis heute nicht fassen. Außerdem heirateten Ende April auch noch zwei Freunde aus Mainz.

Mai
Im Mai ging die Arbeit dann richtig los. Kaum aus Mainz zurück durfte ich zu meinen Diensten antreten. Ich bin immer noch sehr stolz darauf, dass ich es alleine geschafft habe, in dieses geschlossene Ökosystem hineinzukommen. Seit Mai ist mein Kalender aber auch voll mit Diensten. Daher war an sich recht wenig los.

Juni
Im Juni habe ich endlich mal wieder ein paar Blogbeiträge geschrieben. Durch Russland, Arbeit und Uni war das alles etwas liegen geblieben über einige Monate. Und im Juni startete die letzte Staffel von Pretty Little Liars.

Juli
Ich merke gerade, wie wenig ich gemacht habe, seit ich arbeite. Aber ich arbeite gerne und das zählt. Im Juli bekamen wir Besuch aus Russland. In dieser Zeit war ich mit der Organisation des Aufenthalts der Gruppe beschäftigt. Um genau zu sein, plante ich nahe zu im Alleingang das Programm für die Gruppe bzw. agierte als dritte Person zwischen Studenten und International Office. Gar nicht mal so einfach. Dazu kam, dass wir als Fachschaft am Tag der offnen Tür ausgeholfen haben. Anschließend habe ich dann eine meiner besten Freundinnen getroffen. An diesem Tag hatte ich mir viel vorgenommen. Aber es lief überraschend reibungslos. So ging auch das Smemester im Juli zu Ende.

August
Auf dem Blog herrschte im August wieder Funkstille. Es war dank Arbeit einiges zu tun und eine meiner besten Freundinnen heiratete ihren wundervollen Gatten. Ganz ehrlich? Ich kann mir kaum ein besseres Paar vorstellen. Mein Jahreshighlight folgt. Die zwei gehören dazu! Im August habe ich auch eine tolle Freundin A. in Mainz besucht. Es war ein wunderschöner, sonniger Tag. Wir waren in der Stadt und sind am Ende an den Rhein gelaufen. Ich habe wieder einmal mein Mainz gesehen, wie ich es lieben gelernt habe. Außerdem gab am 9.8. Luxuslärm bekannt, dass sie sich trennen werden. Für mich war es ein Schock.

September
Nun folgt ein Grund, warum es im September still gewesen war. Mein Freund und ich haben unseren ersten gemeinsamen Urlaub in Prag verbracht. Eine ganze Woche nur wir zwei in dieser wundervollen Stadt. Was will man mehr? Dort verbrachten wir auch unseren zweiten Jahrestag. Nach dem Urlaub wurde es für mich ziemlich stressig, weil ich zum Ende des Monats eine Hausarbeit abgeben musste, um meinen Prüfungsanspruch nicht zu verlieren und ich musste arbeiten. Das wollte koordiniert werden und es gelang mir überraschend gut. Am Ende wurde es knapp, aber ich habe es geschafft. (Spoiler: Ich hab sogar eine 2,3 bekommen.)

Oktober
Der Oktober war blogtechnisch der stärkste Monat mit ganzen sechs Beiträgen. Doch leider auch der letzte Monat. Seitdem war es ruhig geworden um mich. Außerdem war ich wieder bei der Frankfurter Buchmesse, wo ich auf tolle Menschen treffen durfte.

November
Im vorletzten Monat hatte ich dank meiner Arbeit eine tolle Möglichkeit wahrnehmen können: Laith Al-Deen live! Die Kinder der 2000er kennen ihn sicherlich noch. Sein Song Bilder von dir war in Deutschland sehr erfolgreich gewesen. Diesen Tag werde ich wohl so schnell nicht mehr vergessen, was wohl weniger mit dem Konzert zu tun hat, als mit der Tatsache, dass mich eine wundervolle Freundin fragte, ob ich Patin eines Zwillings werden wollte. Natürlich hab ich ja gesagt. Außerdem war ich Ende November bei einem der letzten Konzerte von Luxuslärm.

Dezember
Im Dezember ging es erstmal von einer Weihnachtsfeier zur nächsten. Alle drei waren sehr spaßig und ich habe angenehme Abende verbracht. Mein Jahreshighlight war jedoch kurz vor Weihnachten. Mein Patenkind und sein Bruder hatten sich überlegt: „Nö kein Bock hier. Zu zweit ist es zu eng!“ Sie wollten raus. Zu früh. Aber ich kann sagen, die beiden entwickeln sich prächtig und ich bin seit 21. Dezember 2016 stolze Patentante eines Knirpses ;) Zum Glück ging mein Jahr 2016 ruhiger zu Ende, als es angefangen hatte.

Was lernen wir daraus? Ich habe gelernt mich noch detaillierter zu organisieren. Jedes noch so kleine Detail wird geplant, sonst endet alles im Chaos für mich.

Du magst vielleicht auch

1 Kommentar

  1. Hey ho,
    ein toller Jahresrückblick!
    Besonders gut gefallen hat mir, dass es seit langem wieder ein „ausführlicher Text Beitrag“ war. Ich hoffe, du findest 2017 genug Zeit für viele interessante, spannende Blog Beiträge und kannst einige deiner Ideen umsetzen.
    Patentante klingt spannend. Lustigerweise haben aus einer meiner ehemaligen Klassen mittlerweile drei Klassenkameradinnen ihr Kind bzw. sind mehr oder weniger glücklich verheiratet. In einem brach die Kinder- Heiratswelle aus und meine beste Freundin und ich stellten verwirrt fest, dass wir uns noch mitten im Abistress befanden und von Familie weit und breit keine Spur sei :-).

    Die FBM war definitiv mein literarisches Highlight von 2016. Und ich zähle mich jetzt einfach mal zu den „tollen Menschen“ dazu :D

    Ich hoffe du bist gut in 2017 angekommen und hattest ein schöneres Silvester als das Jahr davor.

    viele Grüße
    Emma

Kommentar verfassen