Blogger-Adventskalender 2013 – Türchen 8

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Dieses Rezept wird seit einem guten Jahrhundert in meiner Familie weitergegeben. Meine Ur-Großmutter mütterlicherseits hatte zu ihrer Verlobung um etwa 1900 ein Backbuch geschenkt bekommen. Leider ging das Backbuch mit den Jahren verloren, doch das Rezept für die Zimtwaffeln, auf die es in der Weihnachtszeit nicht nur die Verwandten abgesehen haben, ist erhalten geblieben. Auch Freunde der Familie stehen Schlange, um einen Beutel des köstlichen Gebäcks zu bekommen. Mit der Zeit wurde es auch durch meine Großmutter und Mutter etwas verändert, um dem Rezept einen Feinschliff zu geben.
Dabei ist es weder schwer noch zeitaufwendig das Rezept selbst zu backen, wenn man es kennt. Heute wird das Geheimnis, um das begehrte Rezept gelüftet.

IMG_0108Alles, was benötigt wird, sind 125 Gramm Butter, 125 Gramm Zucker, zwei Eier, 15 Gramm feiner Zimt, 250 Gramm Mehl und natürlich ein „Zimtwaffeleisen“.
Zunächst wird die Butter schaumig gerührt. Daraufhin werden Zucker, Eier und Zimt dazugegeben. Zum Schluss noch nach und nach Mehl dazu sieben und schon ist der Teig fertig. Aus diesem werden dann Kügelchen geformt, in der Größe einer Haselnuss. Diese werden dann auf das Eisen gelegt, bevor es zuklappt wird und die Zimtwaffeln dann hellbraun gebacken werden. Das Eisen sollte man laut Originalrezept mit Speck bestreichen, damit kein Teig kleben bleibt, doch Margarine, Fett oder ähnliches genügen natürlich auch – erspart am Ende auf jeden Fall lästiges Auskratzen, denn das würde nur den Appetit verderben, wenn man noch ewig sauber machen müsste. Nach dem Backen die Zimtwaffeln abkühlen lassen und schon kann man sie genießen.
Einen kleinen, mütterlichen Geheimtipp gibt es noch: 15 Gramm Zimt klingt nicht nur wenig, ist es auch. Es dürfen auch gerne fünf bis zehn Gramm mehr sein. Am besten selbst ausprobieren und nach Geschmack arbeiten. So sollte jedem dieses Weihnachtsgebäck gelingen.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Nachbacken.

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2 Kommentare

  1. Hey,
    so jetzt habe ich das Kommentarfeld auch gefunden :-).
    Das Rezept und dein Beitrag gefallen mir echt gut. Da ich demnächst unbedingt Waffeln backen möchte, habe ich jetzt ein Rezept, dass ausprobiert werden will!
    Vielen Dank, dass du das Familienrezept mit uns geteilt hast :-).
    viele Grüße deine Emma

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