[App-Test] Tank-App Vergleichstest

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Hallo Freakies,

endlich wieder mal ein Beitrag für euch. Heute teste ich drei verschiedene Tanken Apps für iOS für euch.

Rahmenbedingungen
Gerät iPhone 6S Plus
Betriebssystem iOS 9.3.2
Testkandidaten clever tanken (infoRoad), mehr-tanken (auto motor und sport), TankenApp (Telekom)

Jeder Autofahrer kennt das Problem. Das Tanklicht leuchtet rot auf, aber die Tankstelle um die Ecke ist wieder so teuer, als wäre Gold im Benzin. Wie toll wäre es, wenn man sehen könnte, welche Tankstellen in der Gegend günstiger sind? Genau das funktioniert mit diversen Tankapps. Ich habe davon unter die Lupe genommen, weil ich mit der, die ich hatte, nicht mehr zufrieden war.

Benutzeroberfläche beim Start

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So sehen die drei Apps aus, wenn ich sie starte. Den größten Unterschied erkennt der Nutzer zwischen der App „Tanken App“ (Mitte) und den beiden anderen. Dort zeigt einem die App die günstigste Tankstelle an – mit der Option zur nächsten Tankstelle zu wechseln. Dennoch fehlt die Übersicht zu den restlichen Tankstellen, wie es die Apps „clever-tanken“ und „mehr tanken“ bieten. Das finde ich persönlich besser, als mich durch die halbe App wischen zu müssen, um alle Möglichkeiten auf einen Blick zu haben.

Übersicht der Preise

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Zunächst sehen die Apps sich ziemlich ähnlich. Gerade mal wieder „clever tanken“ und „mehr tanken“. Die „Tanken App“ parkt oben wieder die günstigste und die nächste Tankstelle, sowie die Information, wann die Preise sinken, bleiben oder wieder ansteigen. Unter dem großen Kasten kommen dann endlich die Tanklisten (rechts). Hat ja nur einiges Wischen gedauert, während die anderen Apps direkt damit punkten können, dass die Listen da sind. Die Screenshots sind binnen einer Minute entstanden, wie ihr seht. Dennoch fehlt in der „clever-tanken“ App (links) die Tankstelle, die die „mehr tanken“ App (Mitte) zuerst anzeigt.

Benutzerfreundlichkeit

Alle Apps sind in sofern benutzerfreundlich, dass man die Sortierung selbst wählen kann. Nach Preis, nach Entfernung, alphabetisch, Postleitzahl, … und es ist möglich den Umkreis zu begrenzen. Standardgemäß sind es meistens 10 Kilometer Umkreis.
Die „mehr tanken“ und „Clever Tanken“ Apps punkten mit der Quelle. Wo kommen die angezeigten Preise eigentlich her? Das sind in diesen Apps klar gekennzeichnet. Vom Bundesamt, von der Tankstelle selbst oder von Nutzern. Das fehlt der „TankenApp“. Als Nutzer weiß ich nicht, ob die Preise wirklich so stimmen. Bei „mehr tanken“ und „clever tanken“ ist klar, wenn die Preise von der Tankstelle oder vom Bundesamt kommen, sind sie aktuell.
Ein weiterer Pluspunkt für „mehr tanken“ ist die schnelle Möglichkeit Favoriten zu markieren. Einmal aufs Sternchen drücken und schon wandert die Tankstelle in die Favoritenliste und genauso schnell wieder raus.
Alle Apps zeigen an, wann die Preise eingetragen worden sind

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Ein Pluspunkt für die „Tanken-App“ ist die Prognose (Mitte), wann die Preise steigen, fallen oder gleich bleiben. Diese ist in den meisten Fällen sehr genau und man kann sich darauf verlassen. Die beiden anderen Apps punkten hingegen mit ihren integrierten Karten inklusive Anzeige wo man sich selbst gerade befindet. So lässt sich ganz schnell die Route planen, wenn man gerade unterwegs ist. Eine solche Karte konnte ich bei der „Tanken-App“ nicht entdecken.
Ein weiterer Pluspunkt für „mehr tanken“ ist die Anzeige, wann genau die Tankstelle schließt. Bei den anderen Apps musste ich mich erst in die Details klicken. Dort wird ein Vorteil der „clever tanken“ App deutlich. Als User sehe ich direkt, was die Tankstelle bietet. Wie kann ich zahlen? Welche Karte nehmen sie? Das kann man als Nutzer von „mehr tanken“ zwar selbst eintragen, aber wie wir alle wissen garantiert das keine Richtigkeit der Informationen. Es ist also möglich, dass ich an eine Tankstelle komme, volltanke, mit American Express zahlen möchte und es dann heißt: „Nehmen wir leider nicht!“ Obwohl es in der App stand. Dafür punkten „Tanken App“ und „clever tanken“ zusätzlich auch mit Serviceleistungen und bei „clever tanken“ stehen auch Hinweise zur Lage. Zum Beispiel „Tankstelle liegt nahe der A6“. So etwas ist praktisch. Denn an Autobahnraststätten oder ähnlichem zu tanken, ist teuer, wie wir alle wissen.

Mein Ergebnis

Die „Tanken App“ der Telekom schien mir anfangs sehr gut. Sie hat ja die Prognosen. Ja schön. Aber wenn ich mich durch die halbe App wischen muss, hab ich irgendwann auch keinen Nerv mehr dafür.

Note 4

„clever tanken“ hat einige Vorteile, aber auch das ein oder andere Manko. Wie ihr mitbekommen habt, will ich die wichtigsten Infos auf der Startseite haben. Da kann sich die App noch verbessern.

Note 3

Mein Testsieger ist „mehr tanken“, weil sie alles auf einen Blick bietet. Natürlich wäre es super, wenn bei allen Tankstellen auch noch in den Details zu sehen wäre, welche Zahlungsmethoden man hat, aber darüber kann ich hinweg sehen. Meistens habe ich sowieso immer etwas dabei, womit ich überall zahlen kann. Also Improvisation ist alles.

Note 2

Gesamturteil

Keine der Apps ist perfekt und bekommt eine 1. Aber dennoch konnte sich eine App durchsetzen. Mal schauen, ob das so bleibt. Fürs erste habe ich jetzt endlich meine App, die ich nutzen kann. Ein Punkt, der mir auffiel: Die Werbung hält sich bei iOS in Grenzen, während bei Android „mehr tanken“ auf Grund dessen vermutlich durchgefallen wäre.

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